Das Programm war heute ziemlich dicht - so dicht, dass ich mir eine verlöngerte Mittagspause samt Shopping gegönt habe. Hier rennen einfach zu viele Menschen rum. Also ich hab' noch immer kein iPhone (zu klobig, und in einem Monat soll was netteres raus kommen) dafür Centrum und 3 T-Shirts (war zu faul zum Waschen vor meinem Abflug)
Also der Tag begann mit einer Session zum Thema "Successful Communities". Gemeint waren Communities rund um Corporations. Drei Community Manager (Intel, Jive, Forrester) plauderten übere ihre Erfahrungen. War etwas lau und seicht, aber doch nicht komplett für die Fisch. Die Kernaussage war: Mach nicht EINE Community-Applikation, sondern eine Kombination aus eigenen Community-Erweiterungen (Blogs, Foren, Feedback-Channels, RSS, ... ) für die Company Website, als auch das hinausreichen und vernetzen mit bestehenden Plattformen wie Facebook, Twitter, MySpace & Co. Es war aber auch klar ersichtlich, dass derzeit die Community-Manager ein einsammes Leben innerhalb ihrer Organisationen führen, und meist noch der Schritt fehlt die Paradigmen des Web 2.0 auch in die Organisation zu tragen.
Die
zweite Session war eine sponsored Session von Awareness. Mit ein paar interessanten Pointern auf die Probleme der Applikationslandschaft von Enterprises. Im Wesentlichen konzentriert sich derzeit alles auf E-Mails, welche jedoch ihre bekannten Probleme aufweisen. z.B. verschwinden diese einfach, wenn die Person verschwindet (kündigt, geht, etc...) Leider fehlten die Antwort auf die Frage "What do you need to consider in order to bring “Web 2.0 technology” and more importantly “Web 2.0 thinking” into your Enterprise?"...
Nachmittag
Oracle sprach in seiner sponsored Session über "Enterprise Mashups"... hab vergessen um was es ging -> was nicht gerade ein Lob für den Vortrag ist.
Dafür folgte dem ein Highlight. Hi5 berichtete in der kurzen Session sehr ausführlich über ihre Erfahrungen mit der Implementierung des OpenSocial Conatainers. Im Wesentlichen gingen sie wie folgt vor:
1. Etablieren einer REST-API (mit Hilfe von
http://enunciate.codehouse.org/)
2. Implentieren des Containers (mit Hilfe von
Shindig)
3. 3 Monate Vorbereiten der Infrastruktur, um auf den Ansturm vorbereitet zu sein
4. Support, Support!! für die Developer Community (vor allem via 24h IRC!)
Shinding durfte viel von den Hi5 Erfahrungen profitieren, und nach ihren Aussagen, sollte es mit vertretbaren Aufwand möglich sein Shinding zu implementieren (sofern man eine REST API hat)
Und noch eine wichtige Aussage - OpenSocial will auch eine REST API definieren, und Hi5 wird diese in weiterer Folge nach Möglichkeit unterstützen. Hier scheint sich eine vitale Diskussion im Silicon Valley rund um OpenSocial etabliert zu haben. Leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit.